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Wand spachteln: Wie viel Spachtelmasse brauche ich?

Ob ein Sack reicht oder drei, hängt fast nur an der Schichtdicke. Wer nur Fugen und Löcher schließt, braucht wenig. Wer eine ganze Wand glatt zieht, braucht deutlich mehr. Unten stehen die fertigen Listen für fein, voll und grob gespachtelte Flächen.

So rechnest du selbst

  1. Fläche messen: Raumumfang mal Höhe, bei der Decke Länge mal Breite.
  2. Schichtdicke festlegen. Gips-Glättspachtel braucht grob 1 kg je m² und Millimeter Schicht. Fein heißt dünn über die ganze Fläche, voll heißt rund 1 bis 2 mm, grob heißt Unebenheiten in mehreren Gängen ausgleichen.
  3. Qualitätsstufe klären: Q2 reicht unter Raufaser und matter Farbe, Q3 oder Q4 braucht es bei glatten Wänden und Streiflicht.
  4. Tiefengrund dazurechnen, ein 5-Liter-Kanister reicht je nach Untergrund für etwa 30 bis 50 m².
  5. Schleifmittel nicht vergessen: Körnung 80 bis 120 für Zwischenschliff und Finish.

Eigene Maße? Die Heimwerker-App rechnet mit deinen Maßen und gibt dir die fertige Einkaufsliste, kostenlos und ohne Anmeldung.

Fertige Materiallisten: Wand spachteln

Typische Fehler, die Geld kosten

Tipp von der Baustelle: Beim Schleifen eine FFP2-Maske tragen und Türen abkleben. Gipsstaub kriecht durch jede Ritze.

Hintergrundwissen

Häufige Fragen

Wie viel Spachtelmasse brauche ich für 30 m²?

Für eine feine Q2-Spachtelung reicht in der Regel ein 25-kg-Sack plus 5 Liter Tiefengrund. Bei vollflächig 1 bis 2 mm sind es eher zwei bis drei Säcke.

Was ist der Unterschied zwischen Q2 und Q3?

Q2 ist die Standardverspachtelung, die Fugen und Löcher bündig schließt. Bei Q3 wird zusätzlich die ganze Fläche dünn überzogen, damit unter glatter Farbe nichts durchzeichnet.

Muss ich zwischen den Gängen schleifen?

Grate und Kanten ja, kurz mit Körnung 80 bis 100. Den Feinschliff mit 120 macht man erst nach dem letzten Gang.

Alle Gewerke im Überblick: Materialrechner für Heimwerker